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Zu dominant – nicht dominant genug?

Manche Frauen beklagen sich über Männer, weil wir ihnen als „zu dominant“ erscheinen. Sie würden sich wünschen, dass wir etwas verständnisvoller wären, mehr auf ihre Bedürfnisse eingingen und häufiger eher „weibliche“ Charakterzüge zeigen würden. Tun wir es, so ist es oftmals nicht richtig, denn das, was wir dann noch anbieten, kann jede ihrer Freundinnen auch. Also werden wir wieder härter, bestimmen wieder die Richtung und hören uns früher oder später an, dass ihnen unser „machohaftes Gehabe“ stinkt.

Andere beklagen sich darüber, dass wir Männer nicht dominant genug sind. Sie erwarten Führung auf Gebieten, von denen wir denken, „das ist doch nun wirklich ihre Sache“. Manchmal übernehmen wir dann das Steuer, aber oftmals passt dann die Richtung nicht, also geben wir es wieder ab. Früher oder später ist das aber auch nicht richtig: Wir sollen bitte wieder führen … und so weiter.

Das alles kann ein Teufelskreis ohne Ende werden, solange wir darauf hören, was diese Freundinnen sagen (ich hoffe, dass niemand von euch mit solch einer Frau verheiratet ist). Und eigentlich haben wir nur zwei Möglichkeiten: Diese Launen zu erdulden oder abzuhauen.

Oder sollten wir versuchen, diese Spielchen mit männlicher Dominanz einzudämmen, ihnen zu sagen, „“wo es lang geht“ oder „wo ihr Platz ist“? Sollen wir dem nächtlichen Geständnis einer Frau glauben, die sagte: „Wir Frauen wollen doch, dass ihr Männer uns Schranken setzt.“

Man kann diese Überlegungen damit abtun, dass wir die „grundlegenden Konflikte“ lösen müssten, die unter der Oberfläche brodeln, wenn wir zwischen Dominanz und Unterwerfung hin- und hergerissen sind. Doch wer löst schon gerne Konflikte, wenn Trennungen die einfachere Lösung sind?

Wenn ihr dieses Problem für interessant haltet – sagt uns, was ihr denkt. Denn wir haben noch gar nicht von sexueller Dominanz gesprochen – auch sie wird heute ja heftig diskutiert.

Ich kam darauf, weil ich gerade einen Rat dazu las. Da wünscht sich eine junge Frau, dass ihr Freund dominanter im Bett ist. Und der Rat? Nun ja lest selbst, wenn ihr mögt (englische Sprachkenntnisse erforderlich).

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Beziehung & Partnerschaft, Psychologie, Rund um die Liebe
veröffentlicht am: 16. September 2014 (RSS 2.0, trackback
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