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Flirtsignale – Frauen, macht sie deutlicher

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In letzter Zeit ist es ja bei der Partnerfindung Mode geworden, dass dummes Zeug über die „Evolution“ herumgeschwätzt wird. Angeblich dreht sich bei der Partnerwahl nun alles um Blondschöpfe, sinnliche Lippen und knackige Brüste. Dabei haben die Damen und Herren Forscher vergessen, dass seit mindesten 6000 Jahren Evolution aus und Kultur in ist. Sie sollten mal die Literatur vom ollen Mose bis zu den Buddenbrooks durchwühlen, bevor sie weiterhin Unsinn verbreiten.

Trotz alledem lebt der „innere Affe“ in uns fort, und zwar in der Gebärdensprache, und die wiederum spielt beim Flirt die Hauptrolle. Wenn die weiblichen Exemplare unserer Gattung nämlich keine Flirtsignale aussenden, dann bleiben die männlichen relativ gelassen, saufen ihr Bierchen und unterhalten sich weiter über Autos und Fußball.

Genau hier setzt nun der innere Affe an – oder besser: der angeborene Fraueninstinkt. Wie schon oft berichtet, ist das Flirten offenbar angeboren, und es entwickelt sich bereits kurz vor der Pubertät. Zu irgendwelchen Urzeiten, als wir noch nicht so abgelenkt waren, haben wir Männer sie auch noch zu 100 Prozent verstanden und sind voll raufgebrummt auf die flirtenden Frauen. Aber, wie das Schicksal so spielt, inzwischen ist zu viel „Rauschen“ auf der Blickleitung oder mit anderen Worten: Es gibt so viele visuelle und akustische Eindrücke, dass wir den Flirtversuch nicht mehr deutlich wahrnehmen.

Wenn Frauen aktiv und bewusst flirten, ärgern sie sich über dieses Verhalten. Damit haben sie zwar subjektiv recht, aber gewonnen ist damit auch nichts.

Was kann man nun tun?

Da gibt es nur eine Möglichkeit: Stärkere Geschütze auffahren. Wir schreiben nicht mehr 1950, als die Männer entzückt von jedem Wimpernklimpern waren. Heute ist vielmehr wichtig, die Blickrichtung klar auf das Objekt der Begierde zu richten – und zwar mehrfach, bis der Mann etwas merkt. Eigentlich sollte er jetzt den ersten Schritt machen – doch wenn er es nicht tut, dann dürfen heutige Frauen ruhig einen Schritt an ihn herantreten – und ihn irgendetwas Belangloses fragen – was, ist eigentlich ganz egal. Denn sobald die Frau in seiner Nähe ist, hört das „Rauschen“ ja auf und er konzentriert sich ganz auf die Frau, die ihn angeflirtet hat. Tipp: Nie zu offensiv werden, und alles wie einen Zufall aussehen lassen.

Ich schrieb diesen Artikel nach der Lektüre dieses Blogbeitrags.

Bild © 2008 by Hoggheff

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Flirttipps im Alltag
veröffentlicht am: 11. November 2009 (RSS 2.0, trackback
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