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Schlechte Zeiten für Männer – gute für Frauen?

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Schlechte Zeiten für Männer – gute für Frauen – so könnte man meinen, wenn man die momentane Entwicklung an den „Flirtbörsen“ ansieht, denn alle Trümpfe scheinen auf der Seite der Frauen zu liegen. Ein Züricher bringt es auf den Punkt: „Beim Flirten sind Frauen eindeutig in der stärkeren Position. Sie warten, bis wir auf sie zugehen, und schon stehen wir mitten im Regen. Mal gehen wir zu offensiv vor, dann wieder zu verhalten. Irgendwie können Männer beim ersten Schritt nur Fehler machen.“

Nun wird natürlich jeder Profi-Macho Hohnlachen und sagen: „Blutige Anfänger“, aber ein jeder ist nun mal kein Macho, und auch Männer sind empfindsam und nicht selten schüchtern. Nun mag Zurückhaltung eine Tugend sein, aber „in einer Bar sei dies nun auch keine Hilfe“, meinte ein anderer Züricher.

Was ist denn nun eigentlich los mit den Männern?

Zum einen etwas, was mit den Männern schon immer „los war“. Sie würden gerne Frauen ansprechen, aber sie fürchten die Reaktionen, glauben, sie würden „zum Deppen gemacht“ und haben auch die Erfahrung mitgenommen, dass manche Schweizerin es “doof findet“ angesprochen zu werden, wobei gesagt werden muss, dass die Barkultur in der Schweiz auch nicht weiter ausgeprägt ist als in Deutschland.

Zum Anderen schwanken gerade junge Frauen oft zwischen Macho und zärtlichem Liebhaber – die Entscheidung ist für eine junge Frau nicht leicht, zumal, wenn sie hauptsächlich ihre eigene Befriedigung im Kopf hat und noch keine Zukunftspläne schmiedet.

Männer bekommen Angst: der Leistungsdruck im Bett steigt

Flirten ist überhaupt eine Sache, das Bett eine andere und eine Beziehung noch mal etwas ganz anderes. Die jungen Männer klagen beispielsweise darüber, dass Frauen Ansprüche an ihre Liebhaber stellen: Geht man zu sehr auf die Frauen ein und beschäftigt sich mit der Erfüllung ihrer Lust, ist man langweilig – denkt man aber zu sehr ab sich, so ist man auf dem Ego-Trip – so jedenfalls die Jungs aus Zürich.

Man sieht: So richtig nett ist es nicht mal mehr im Bett. Selbst im Bett fühlen sich die jungen Männer unter Druck gesetzt – dort, wo sie früher endlich mal in Ruhe die Liebe genießen konnten.

Ein Trost: Frauen werden älter – und dann ändern sich auch die Ansprüche

Lösungen sind rar – solange Männer und Frauen darauf pochen, dass Männer die eierlegenden Wollmilchsäue sein müssen, die im Prinzip alles können vom Rasenmähen bis zum Cunnilingus, kann der Frust bei jeder neuen Begegnung zur Tür hereinwehen. Nur in einem Punkt kann ich die jungen Männer trösten: Frauen werden älter – und mit den Jahren kommt doch noch manche Einsicht, die sei, als 25-jährige noch nicht wahrhaben wollen.

foto © 2009 by House of Sims

Das Originalzitat (kursiv) stammt aus dem Schweizer BLICK.



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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Beziehung & Partnerschaft, Flirttipps im Alltag
veröffentlicht am: 3. August 2009 (RSS 2.0, trackback
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