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Sexting – soll man oder soll man nicht?

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Sexting ist eigentlich ein Teenagerausdruck aus dem Bereich der SMS-Flirts: Mache eine sexy Andeutung und guck mal, wie sie oder er darauf reagiert. Mittlerweile allerdings kann man ja auch Fotos oder Videos über Handys verschicken – und im World Wide Web sowieso. Sollte man also „Sexting“ mit Bildern oder Videos betreiben?

Die Antwort ist einfach: Wer Sexting mit Bildern oder gar mit Videos betreibt, riskiert, dass sie nicht dort bleiben, wo sie hingehören. Wenn du also deinem Freund ein Foto mit freier Brust schickst oder gar ein Video, auf dem du dich selber „streichelst“, damit er „schön scharf auf dich“ bleibt, dann kann es sein, dass dies irgendwann im Internet landet.

Ich gebe mal drei Faustregeln, was geht und was nicht geht:

- Je jünger du bist, umso mehr Vorsicht solltest du beim Sexting bewahren. Mit einem Foto, das deine nackten Brüste oder noch mehr zeigst, kannst du schon als „Schlampe“ eingestuft werden. Denk dran, dass du vielleicht mal Lehramt oder so etwas studieren willst – da machen sich Ex-Aktfotos und Erotikposen gar nicht gut.

- Wenn du es nicht lassen kannst: Zeige so wenig von deinem Gesicht, wie möglich. Auch der Hintergrund des Bildes (Brief mit deiner Adresse, Gegenstände, die man dir zuordnen kann) ist verräterisch. Jede individuelle Tätowierung und jedes besondere Schmuckstück kann dich beim Sexting verraten.

- Nacktheit an sich wirkt weniger anstößig als laszive Posen oder Fotos in Erotik-Wäsche. Auf gar keinen Fall sexuelle Handlungen irgendwelcher Art verschicken, vor allem aber keine selbst gedrehten Sexszenen.

Was hier für Sexting gesagt wurde, gilt übrigens für alle Akt- und Erotikaufnahmen: Wenn du dich als Aktmodell zur Verfügung stellst, arbeite immer unter einem Künstlernamen – Tätowierungen sind hier allerdings gleichfalls verräterisch. Wer in jungen Jahren unter eigenem Namen auf Aktfotos zu sehen ist, riskiert auch heute noch, seine Karriere zu ruinieren – auch, wenn diese Fotos „nur“ in relativ harmlosen Magazinen erschienen sind.

Ein finaler Rat: Wenn ihr eurem Süßen ein wundervolles Aktfoto schenken wollt – lasst es in einem professionellen Studio machen: Am besten von einer Dame, die sich mit so etwas auskennt.

Foto © 2008 by Or Hiltch

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Erotik, Flirttipps im Alltag
veröffentlicht am: 8. November 2009 (RSS 2.0, trackback
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