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Heikle Liebesdinge – “Paar sucht”

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Glamour soll angeblich 1013 US-amerikanische Männer befragt haben, ob sie Sex mit dem US-amerikanischen Filmstar Angelina Jolie haben wollten – die Voraussetzungen könnt ihr im Link nachlesen – und 81 Prozent haben gesagt „Nein – unter diesen Voraussetzungen nun doch lieber nicht“.

Nun finde ich etwas heikel, die Schauspielernamen in der Umfrage von „Glamour“ zu nennen (falls es sich nicht um eine Zeitungsente handelt), aber die Frage selbst stellt sich für manche abenteuerlustigen Frauen und Männer tatsächlich gelegentlich: „Wie weit würdest du eigentlich gehen, wenn du mit einem Paar zusammen bist?“

Dabei sind die Wünsche und Forderungen der Paare durchaus unterschiedlich – nur eines ist so gut wie immer gleich: die Regeln für die Abläufe kennt meistens nur das Paar, das sozusagen mit dem Neuling spielt – und wenn es ganz schief geht, auch mal gegen ihn.

Die Gretchenfrage bei allen Begegnungen von Singles mit Paaren ist ja die: „Wie halte ich es mit der Bisexualität?“, und um sie vorab zu beantworten, werden einige Orakel in entsprechende Anzeigen eingefügt. „Paar, sie leicht bi sucht …“, oder „Paar, beide aufgeschlossen für alles, sucht …“ – dies deutet darauf hin, welche Aktivitäten vom Dritten gefordert werden, der gut daran tut, vorher seine Toleranzen zu überprüfen – denn wann immer ein Partner „bi“ ist, wird vom Gast zumeist erwartet, dass er beide Teile des Paares verwöhnt. Ist dies nicht der Fall, so verwenden Paare gerne das Wort „passiv“ für einen der Partner – aber auch damit ist nicht klar gesagt, dass dieser auch für den gesamten Besuch passiv bleibt.

Eine besondere Form dieser Dreier ist in letzter Zeit als „Cuckolding“ in Swingerkreisen populär geworden, wird aber in Ermanglung geeigneter Partner auch in Anzeigen angeboten. Dabei wird ein männlicher Partner gesucht, der in Anwesenheit des passiven Ehemannes dessen Frau sexuell befriedigt, die sich dabei allgemein als „Hotwife“ anbietet. Das Szenario entspricht häufig einer vielfach geschilderten BDSM-Fantasie, in der ein gefesselter Ehemann zusehen muss, wie seine Frau von einem meist jüngeren, kräftigeren und „besser bestückten“ Mann „durchgenommen“ wird. Auch bei dieser Variante ist freilich nicht auszuschließen, dass die Begegnung anders verläuft als es sich der eingeladene Liebhaber vorstellt.

Die Variante, die gerade im oben genannten „Glamour“-Beispiel verbreitet wird, ist jedenfalls die:

Du wirst als junger Mann zu einem Paar eingeladen, deren weiblicher Teil von betörender Schönheit ist und bei dem auch der Mann recht sehenswert ist. Dir wird angeboten, mit der wunderschönen Frau zu schlafen, wenn du zuvor Sex mit dem Mann hast – würdest du es tun?“

Die weibliche Variante geht natürlich auch:

Du wirst als Frau in mittleren Jahren zu einem jungen Paar eingeladen, die beide Ausnahmeschönheiten sind. Dir wird angeboten, mit dem jungen Mann ausgiebig Sex zu haben, wenn du zuvor die Frau befriedigst.“

Nun, wie bereits gesagt: Die Idee stammt nicht von mir. Wer mit dem einen oder anderen Gedanken schon mal gespielt hat, der mag nun darüber nachdenken – und der Rest von euch darf sich jetzt gerne empören.

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Sex & Partnerschaft
veröffentlicht am: 21. Januar 2009 (RSS 2.0, trackback
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