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Sexreport 2008- Der Mann

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Gerade ist mir aufgefallen, dass ich zwar Beiträge zu allen Folgen vom Sexreport 2008 geschrieben, aber hier noch nicht eingestellt habe. Hier also der Nachtrag zum Sexreport 2008 – Der Mann.

Erst ein erfülltes Sexleben macht Männer anscheinend wirklich glücklich und zufrieden. Diese Aussage trafen 90 Prozent der befragten Männer beim Sexreport 2008. Männer wollen oft Sex und möglichst mit viel Abwechslung. 61 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Aktivität im Bett und knapp drei Viertel aller Befragten verlangen nach mehr Abwechslung.

Dieses Bedürfnis nach Abwechslung ist oft größer als die dadurch erlangte Befriedigung – und oft auch größer als die körperlichen Möglichkeiten. Deshalb geben sich Männer oft sexuellen Phantasien hin.

In einem Lockvogel-Experiment zeigte der Evolutionsbiologe Dr. Bernhard Fink, dass der Drang nach Fortpflanzung tief im Mann verankert ist. Aber: bietet sich eine Frau zu stark an, fühlen sich Männer abgestoßen.

Fink begründetet dies damit, dass aus biologischer Sicht eine sexuell agressive Frau für den Mann ein unkalkulierbares Risiko ist. Meine ganz private Meinung: Eine Frau, die sich zu offensichtlich anbiedert, übt einfach keinen Reiz auf einen Mann aus und das geht Frauen bei zu offensiven Männern genauso.

Männlichkeit

Was für einen Typ Mann wünscht sich die Frau von heute? Den Softie, Macho, Womanizer, Frauenversteher, Hausmann oder den Familienpatriarch? Der Sexreport 2008 hat die Eigenschaften ermittelt, die sich Frauen von Männer heute wünschen. 91 Prozent der befragten Frauen gaben “Ehrlichkeit” als die Eigenschaft von Männern an, die ihnen besonders wichtig ist. Ebenfalls ganz vorne stehen Treue, Zärtlichkeit und Humor. Fast jede zweite Frau gab an, dass sie einen Mann haben möchte, der “gut im Bett” ist. 23% der Männer sagen von sich selbst, dass sie meist oder immer zu früh kommen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Partnerschaft. 72% der Frauen sind damit unzufrieden.

Aber Frauen lassen sich auch von der Männlichkeit eines Mannes betören. Testosteron ist das Hormon, dass je stärker es beim Mann vorhanden ist, dafür sorgt, dass ein Mann männlich wirkt oder eben nicht. Erstaunlich: Frauen erkennen Männer mit hohem Testosterongehalt auch, wenn diese von Kopf bis Fuß maskiert sind an Merkmalen wie zum Beispiel dem Gang des Mannes.

Länge ist nicht wichtig, oder doch?

Der deutsche Durchschnittspenis hat die 14,48 cm x 3,95 cm, so ermittelte eine Studie des Fachverbandes ProFamilia. Die meisten der deutschen Männer sind laut Sexreport 2008 mit der Länge ihres primären Geschlechtsorgans unzufrieden. Ein Fünftel der Männer gab zu, dass sie sich unsicher fühlen, wenn sie ihren Penis mit dem anderer Männer vergleichen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass würden nur Teenis nach dem Sport unter der Dusche machen. Rund 40 Prozent der deutschen Männer sind der Meinung, dass nur ein großes Gemächt der Frau Befriedigung verschaffen kann.

Oswald Kolle vertritt die Meinung, dass die Größe eines Penis völlig unwichtig ist, ob ein Mann eine Frau befriedigen kann oder nicht. Oswalt Kolle meint: Egal ob kurz oder lang, dick oder dünn, es spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass der Mann mit seinem besten Stück umgehen kann.

Frauen wurden dazu um ihre ehrliche Meinung gebeten: Sie sagen, es sei nicht wahr, dass die Größe keine Rolle spiele. Der Penis eines Mannes sollte ungefähr die Größe einer durchschnittlichen Banane haben. Ein Penis in der Größe eines kleinen Fingers sei ein absolutes No-Go. Dies wäre eigentlich kein Grund zur Sorge, doch wer möchte schon Durchschnitt sein?

Wie dem auch sei, die plastische Chirurgie profitiert immer mehr von der Angst der Männer, dass ihr “Johannes” zu klein sei.

Errektionsprobleme und die Karriere von Viagra

Ca. 20 Prozent der über 30-jährigen deutschen Männer leiden an Erektionsproblemen, schätzt der Sexreport 2008. Neben Gründen wie Diabetes oder Bluthochdruck hat Impotenz vor allem psychische Auslöser. Die Angst im Bett zu versagen wirkt sich für viele Männer aus wie ein Teufelskreis. Sie versuche sich immer häufiger vor dem Geschlechtsakt zu drücken und wenn es dann doch dazu kommt, werden diese sexuellen Begegnungen immer desaströser, bis sie irgendwann in totaler sexueller Unlust gipfeln.

Erektionsprobleme sind heute kein Tabumehr, selbst Pele betreibt via TV-Spot Aufklärung. Ob manuelle Hilfsmittel, Übungstechniken zur Verzögerung des Höhepunkts oder Viagra & Co.: der Markt für Produkte zur Steigerung der Potenz ist gigantisch.

Mehr über den Sexreport 2008

Bild: Pro7



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von d_the_p (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Sex & Partnerschaft, Singlestudien / Datingstudien
veröffentlicht am: 12. November 2008 (RSS 2.0, trackback
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