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Partnerschaft: Wer führt wen?

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Richtige Männer führen ganze Heerscharen über die Alpen – auf Elefanten, wenn es sein muss. Frauen? Ach du liebes Bisschen – die nimmt man sich, sozusagen im Vorübergehen. Wer erinnert sich da nicht an die Römer oder die spanischen Eroberer, die ganze Landstriche dieser Erde geschwängert haben? Männer nehmen sich, was sie wollen, wen sie wen und so oft sie wollen.

Ja – das meinen manche Männer wirklich – und meinen kann man ja viel. Nur funktioniert die Sache nicht mehr ganz so, wie sie sich das vorstellen. Frauen sind wählerisch geworden, und sie können sich das auch leisten. Ein „Frauenflachleger“, der dem Geld für ein paar verlorene Drinks nachweint, wenn er die „Tusse“ nicht ins Bett bringt? Nun, über den einen oder anderen der „Starmachos“ lachen sich Frauen mittlerweile kaputt – was die entsprechenden Herrn nicht hindert, durch die Welt zu tingeln und ihren vermeintlichen Ruhm weiter zu verbreiten.

Immer mehr Frauen setzen klare Grenzen: Wer, wann und wie lange ins Bett darf, bestimmen sie – und nur sie. Nun würden die Männer dies ja noch hinnehmen, aber das Problem setzt sich fort bis in die Beziehungen: mehr und mehr Beziehungen gelten als „weiblich geführt“, was letztlich bedeutet: Will der Mann eine Beziehung, so muss er lernen, zurückzustehen. Das gilt natürlich insbesondere dann, wenn die Frau wesentlich mehr Geld heimträgt – wer zahlt, bestimmt.

Eine Rollenumkehr ist dies nicht, eher die Erweiterung einer Tradition: Wer das gemeinsame Leben am sichersten verwaltet, der nimmt sich auch das Recht der Führung heraus – das haben Frauen auch schon früher getan. Mittlerweile aber sind sie in jeder Hinsicht erstarkt – und eine gut verdienende, selbstsichere Frau kann natürlich anders auftreten als eine Frau, die kaum mehr in die Wagschale werfen kann als eine brauchbare Haushaltsführung und ein resolutes Auftreten.

Dass Frauen nun “die Hosen anhaben“ kann man nicht behaupten – sie zeigen einfach deutlicher Flagge, was für uns Männer bedeutet, mehr Kompromisse zu machen. Wer es nicht tun will, wird bei der Partnersuche bald auf der Strecke bleiben.

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Beziehung & Partnerschaft
veröffentlicht am: 16. April 2010 (RSS 2.0, trackback
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