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Ein Kuss ist nicht bloß ein Kuss

Sanfte, sinnliche Lippen auf empfänglicher, nach Lust lechzender Haut. Das ist das beste Rezept, um die Glut anzufachen. Der Lippenkontakt, also der Kuss, bei dem sich Lippen an Lippen pressen, ist wahrhaftig nur unter Teenagern sensationell. Erwachsene Frauen – also solche, die wir üblicherweise treffen – testen mit dem Lippenkuss bestenfalls noch aus, ob ihnen der Körperkontakt mit dem neuen Mann gefällt oder nicht. Das will eine Singlebörse festgestellt haben.

Alles andere, was mit den Lippen und der Zunge geschieht, ist da schon heftiger, und es hat auch in späteren Jahren noch eine starke Wirkung. Überall dort, wo im Körper sensible Nervenenden unter der Haut auf Sinnesreize warten, ist auch ein Platz zum Küssen. Wenn ihr jetzt meint, das seien bei Frauen nur die Brüste und der Schambereich, dann täuscht ihr euch gewaltig. Eigentlich findest du vom Scheitel bis zur Sohle erotisch ansprechbare Hautstellen: Haaransatz im Nacken, Hals, Ohren, Schläfen … das sind schon mal vier Möglichkeiten, an die du auch bei vollständig angezogenen Frauen herankommst. Und das Beste: All, das gilt als „anständiges Kussverhalten“.

Steigerungen sind natürlich intensive Zungenküsse oder das Züngeln am Ohr – erstaunlicherweise wirken diese beiden Mittel bis ins hohe Alter, wobei du deine Zunge allerdings wirklich sinnlich einsetzen musst.

Unterwürfige Männer werden von Frauen daran erkannt, dass sie die Finger und Hände küssen wollen (vor allem an Fingern saugen und Handinnenflächen küssen). Übrigens wollen fast alle Männer Frauenbrüste küssen, aber nur wenige wagen sich daran, die Schamlippen zu küssen.

War da noch eine Frage? Etwa, was ein Wühlkuss ist oder ein Dominakuss? Sicher ist nur eines: Der Kuss auf das Gesäß wird zum ersten Mal im Mittelalter erwähnt, und zwar in England.

Das geht etwa so:

And Absolon, hym fil no bet ne wers,
But with his mouth he kiste hir naked ers.

Nachgedichtet ins Hochdeutsche:

Und Absalon, wohl oder übel dem Wunsch gemäß
Küsst‘ mit dem Mund das nackte Gesäß.

(Ca. 1380-1390)

Ich wünsche euch, dass ihr am “Tag des Kusses” etwas Angenehmeres küsst als eine Hundeschnauze, ein nacktes Gesäß oder eure verbliebenen Teddybären.

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Erotik, Kuss, Küssen, Küsse
veröffentlicht am: 4. Juli 2013 (RSS 2.0, trackback
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