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Geil riechen – geht das?

Jeden Tag gibt es etwas Neues bei den Damen und Herren Forschern. Doch was wir lesen, ist nicht immer das, was wirklich erforscht wurde.

Wie ist es also mit dem geilen Duft?

Erst vor einiger Zeit kursierten Gerüchte, dass Frauen kurz vor der Ovulation (dem Eisprung) geiler wirken sollen als sonst. Stripperinnen zum Beispiel sollen mehr Dollars ins Höschen gesteckt bekommen haben, wenn sie kurz vor dem Eisprung standen. Das kann man glauben oder nicht – aber riecht der Mann denn nun den Eisprung? Wohl eher nicht – jedenfalls gibt es dafür keinen Beweis. Die Annahme: Frauen sehen dann attraktiver aus und benehmen sich auffälliger. Der Mensch riecht überhaupt nicht gut – für das Erspüren läufiger Hündinnen eignet sich eben nur eine Hundenase. Es war also nichts mit dem geilen Duft.

Ja, dann waren da noch die Pheromone, die angeblich als „Muschiduft“ synthetisiert werden können. Das funktioniert bei Motten – also muss es auch bei Menschen funktionieren? Es ist zu bezweifeln, denn bislang konnte nicht der geringste Beweis dafür erbracht werden, dass erwachsene Männer – sagen wir mal auf Armlänge und nicht „vor Ort“ den Muschiduft oder sein Äquivalent erschnüffeln können.

Nun ist der Duft der Geilheit wieder ins Gespräch gebracht worden – er soll angeblich die Partnersuche revolutioniere. Man nehme: Eine Grundbestimmung des das „Human Leukocyte Antigen“ (HLA), lass daraus einen synthetischen, flüssigen Körperschweißverstärker brauen, und mische diesen mit dem eigenen, frischen Schweiß. Dann sollen angeblich die Männer (bisher wurde das Experiment ausschließlich mit Frauen durchgeführt) besonders angezogen werden, das konträre HLA haben –wegen der Volksgesundheit, Pardon, wegen gesunderer Nachkommen.

Selbstverständlich liebe Forscher. Wir glauben es – auch diesmal nicht. Zwar dürfte die Sache mit den erweitert krankheitsresistenten Nachkommen stimmen. Doch wie war das eigentlich mit dem frischen Schweiß, der sich mit Schweißverstärkern mischt – sagen wir mal, wie weit reicht der Riecheffekt eigentlich? In Zentimeter Abstand vom Objekt (Achselhöhlen)? Und was ist, wenn sich der Naturschweiß zersetzt? Wir der Gestank dann auch mit verstärkt?

Na toll – dann mal frohes Stinken, Freundinnen.

Text (als unsinniges Beispiel) aus dem Bieler Tagblatt:

Deutsche Wissenschaftler haben ein Parfum entwickelt, das Menschen bei der Partnersuche helfen soll. Das synthetische Duftwasser entspricht dem individuellen Körpergeruch.

Bild © 2009 Kristina

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Kurioses & Fun, Rund um die Liebe, Sex & Partnerschaft
veröffentlicht am: 24. Januar 2013 (RSS 2.0, trackback
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