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Sexreport 2008 – Der weibliche Orgasmus

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Spätestens seit dem Film “Harry und Sally” ist der weibliche Orgasmus in den Köpfen der Männerwelt ein Mysterium. War der Orgasmus der erregt stöhnenden Frau ein Fake-Orgasmus oder echt, wer weiß es schon?

Der Sexreport 2008 hat sich deshalb auch ausführlich mit dem Orgasmus der Frauen beschäftigt und dafür 28.000 Frauen über 200 intime Fragen betreffend ihrer Sexualität gestellt.

Hier die Ergebnisse der Pro7-Sexstudie zum weiblichen Orgasmus:

Nur 64 Prozent aller deutschen Frauen haben regelmäßig einen Orgasmus. 11 Prozent der befragten Frauen hatten in ihrem Leben noch nie einen Orgasmus. Und von den Frauen, die regelmäßig einen Orgasmus haben, wünschen ihn sich 23 Prozent noch öfter (wer tut das nicht, grins).

Einige dieser Frauen erklärten sich bereit, auch vor der Kamera zu sprechen. Hier ein paar Statements, die die Frauen zu ihrem Orgasmus abgaben:

Maja, 22 Jahre, aus Stuttgart, Single: Für sie ist der weibliche Höhepunkt, wenn der Mann kommt.

Isabella aus Regensburg, 25, bisexuell, Single: Stimulation des weiblichen Körpers ist schwieriger, als die des männlichen Körpers.

Hannelore aus Kassel, 53, ledig: Ihre Lust ist ein richtiger Orgasmus.

Maria aus Berlin, 27, Mutter und seit 10 Jahren liiert: Laut sein beim Orgasmus ist nicht ihr Ding.

Jessica aus Freiberg in Sachsen, 19 und gerade frisch verliebt: Sex ist ein Geben und Nehmen.

Verena, 27, München, seit einem Jahr in einer festen Beziehung und jetzt mit Zwillingen schwanger: Sie braucht es jeden Tag und wenn sie alleine ist, macht sie es sich selber, wenn nötig auch 2 Mal am Tag.

Der Sexreport 2008 fand auch heraus, dass während der männliche Orgasmus seit jeher als Selbstverständlichkeit begriffen wurde, die weibliche Suche nach dem Höhepunkt erst seit ein paar Jahren sozial akzeptiert wird.

Frauen und Masturbation

Den ersten Höhepunkt erleben die meisten Frauen mit durchschnittlich 13 Jahren bei der Selbstbefriedigung. 71 Prozentder deutschen Frauen masturbieren regelmäßig.

23 Prozent der Frauen stellen Selbstbefriedigung und Sex mit dem Partner auf dieselbe Stufe oder bevorzugen diese sogar, denn beim Geschlechtsakt selbst bleibt vielen Frauen der eigene Orgasmus regelmäßig versagt.

Das ist schon traurig, haben wir beim Wichsexperiment doch neulich erst gelernt, dass der Geschlechtsverkehr mit einem Partner in der Regel den besseren Orgasmus liefert, da der Prolaktin-Wert zweimal so hoch ist wie bei der Selbstbefriedigung. Also, níchts wie ran an die Maximierung des gemeinsamen Prolaktin-Werts, Ladies and Gents!

Der weibliche Orgasmus – gibt es den G-Punkt?

Der Sexreport 2008 beschäftigt sich auch mit dem G-Punkt. Aber was ist der G-Punkt eigentlich? Hier zitieren wir Lechzen.de, das Lexikon der Liebe und Erotik:

g-punkt.gif

“Der G-Punkt ist vom deutschen Arzt Ernst Gräfenberg entdeckt worden. Die Frage, die er und viele andere Wissenschaftler sich stellten, war, wie es sein kann, dass sehr viele Frauen nur dann eine vollständige erotische Erfüllung erleben, wenn sie einen Penis oder Dildo in sich spüren – nach dem Stand der damligen Forschung dürfte eigentlich nur die Klitoris solche Empfindungen auslösen.

Der G-Punkt heißt nach seinem Entdecker auch Grafenberg-Punkt, oder auch G-Zone, auf englisch dann G-Spot. Der G-Punkt der Frau liegt im oberen Vaginalbereich. Obwohl seine Existenz immer wieder bezweifelt wird, sei es von Medizinern oder von Feministinnen, krümmen Millionen von Frauen den Finger bei der Selbststimulation, um diesen Punkt zu erreichen oder verwenden entsprechend geformte G-Punkt-Vibratoren.”

Den Wissenschafltern der No-G-Point-Alliance möchte ich an dieser Stelle nur zurufen kann: “Weiter suchen Jungs, es gibt ihn wirklich.”

Wer sich auf die Suche nach dem G-Punkt machen will, sollte wie folgt vorgehen:

Der angebliche G-Punkt ist ein aus Schwellkörpern bestehender Kreis, die um die Harnröhre herumliegen. Finden lässt er sich nur dann, wenn die Frau schon sexuell erregt ist, weil dann die Zone anschwillt und ertastbar wird.

Wer den G-Punkt immer noch nicht gefunden hat, der sucht einfach noch einmal. Dazu muss ein Finger ungefähr vier oder fünf Zentimeter tief in die Scheide eingeführt werden. Hinter der Vorderwand der Scheide in Richtung zum Bauchnabel, ganz dicht an der Harnröhre da liegt diese geheimnisvolle erogene Zone, die nur so groß wie ein Pfennigstück ist. Das Gewebe der Schwellkörper des G-Punkts wird, wenn es gereizt wird hart.

Wird der G-Punkt mit dem Finger, einem Vibrator oder mit dem Penis gereizt, kann es passieren, dass die Frau, ähnlich wie der Mann, ejakuliert.

Übrigens ist es bei Stimulation des G-Punkts genau wie bei den meisten Sachen im Leben, wer erfolgreich sein will muss üben, üben, üben.

Der weibliche Orgasmus – Fake Orgasmus nur bei “Harry und Sally“?

Tja liebe Männer, den Fake-Orgasmus gibt es nicht nur im Kino, das bestätigt der Sexreport 2008: 68 Prozent der Frauen haben ihrem Partner schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht, während gerade mal 20 Prozent der Männer schon mal zur Orgasmuslüge gegriffen haben.

Und wie es aussieht, gibt es jede Menge begabte “Sallys”, denn 46 Prozent aller “Harrys” sind fest davon überzeugt, dass die bekannte Filmszene noch nie in ihrem eigenen Bett stattgefunden hat.

Aber Mann und Frau sind auf einem guten Weg zur Orgasmus-Gleichberechtigung, denn stattliche 74 Prozent können mit ihrem ihrem Partner über ihre sexuellen Wünsche und Fantasien reden, was vor einigen Jahren noch undenkbar war.

Deutsche Frauen sind Orgasmus-Weltmeister

Nicht vorenthalten möchte ich Euch natürlich die dazu passende Meldung, dass die deutschen Damen gerade zum Oragsmus-Weltmeister gekürt wurden, die deutschen Männer übrigens auch. Laut der aktuellen Sex-Studie Durex Sexual Wellbeing Global Survey erleben deutsche Frauen den Orgasmus deutlich intensiver als im weltweiten Durchschnitt.

Weltweit sind durchschnittlich 54 Prozent der Frauen mit ihrer Orgasmusintensität zufrieden. In Deutschland sind es ganze 67 Prozent. Hut ab!

Mehr über den Sexreport 2008

Bild: (G-Punkt)
Bild: Frau



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von d_the_p (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Sex & Partnerschaft, Singlestudien / Datingstudien
veröffentlicht am: 10. Oktober 2008 (RSS 2.0, trackback
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