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Emanzipation? Man, war das nicht Omas Ding?

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Als ich mich entschloss, über Emanzipation zu schreiben, habe ich erst mal den warnenden Zeigefinger hochgestreckt bekommen – „man, dieser Omakram interessiert doch keine Sau mehr!“

Tatsächlich – wenn man sich WIKIPEDIA, das Onlinelexikon, so ansieht, dann denkt man, dass dort das Omilein selber geschrieben hätte und nun den Enkelchen die Geschichte erzählen würde, „denkt mal, da war 1968 – und die wollten Rudi und seine Freunde mal groß Reinemachen in Deutschland, nur wollten sie nicht, dass auch wir Frauen frei werden, und da haben wir das einfach alle selber gemacht“. Natürlich sagt WIKIPEDIA dies mit anderen Worten, kann man hier nachlesen.

Omas Ding? Nicht so ganz – denn irgendwie sind die klaren Verhältnisse seither futsch. Erinnern wir uns noch mal? Da war die Frau, das schwache, hilfebedürftige Wesen, das auf den starken Mann wartete, der sie in ein solides, gesichertes Leben in Reichtum und Glück führen würde – und dafür würde sie sogar ertragen, dass er ab und an mal seine perverse Geschlechtslust an ihr befriedigen würde.

Omas Enkelin ist inzwischen nicht etwa das Gegenteil, sondern hat einen Mix hingekriegt, der Männer zum Staunen bringt:

Sie ist stark und spielt alle ihre Trümpfe aus, auch den, im Zweifel mal die Schwache zu spielen und so jeden Mann zu übertölpeln. Da ihr Leben in Glück und Reichtum nicht mehr ausschließlich vom Mann abhängig ist (und schon lange nicht mehr von einem einzigen Mann) geht sie mal dieses, Mal jenes Verhältnis ein – und auch mal gar keines. Um ihre Geschlechtslustmacht sie sich keine Sorgen: Wenn sie keinen beständigen Liebhaber hat, gibt es neben ihren kleinen Helfern im Nachttisch noch ein paar Männer und hin und wieder auch eine Frau: Der Tisch ist reich gedeckt, sie muss nur wählen.

Ja sicher – die beiden geschilderten Frauentypen sind die Extreme jener Zeit und unserer Zeit. Großmütterchen war in Wahrheit gar nicht so Prüde, sondern nutze auch schon ihre Muschimacht, wenn sie etwas erreichen wollte. Und Enkelchen schwelgt manchmal in Vibratornächten in romantischen Gedanken, das doch nun bitte die Tür aufgehen möge und der Raubritter sie in ein dunkles Gemäuer entführen möchte.

Bei so viel Rollenflexibilität – was bleibt da eigentlich dem Mann?

Nun, die Frage geht mal an euch.

Bild: Danke an Flckr – © 2008 by huxleyesque

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Beziehung & Partnerschaft, Erotik, Rund um die Liebe
veröffentlicht am: 8. September 2008 (RSS 2.0, trackback
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