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Männer haben keine Gefühle – und keine Orgasmen?

Männer, so sagen den kleinen Jungs männliche Verwandte, zeigen keine Gefühle. Sie sind stoisch wie die Indianer, kennen keinen Schmerz, stählen ihre Muskeln durch Sport und ihren Penis durch häufiges Training am weiblichen Objekt. Ist die Trainingseinheit absolviert, drehen sie sich zur Seite und grunzen – oder gehen gleich nach Hause.

Wer irgendwann mal im Kino war oder einen modernen Fernsehkrimi sah, der weiß: Frauen haben Gefühle. Und sie haben richtig kräftige Orgasmen. Ob Sternchen oder Weltstar: Einen Orgasmus muss jede Darstellerin simulieren können: Zitterende und zappelnde Körper, ein schickes Aufbäumen, Stöhnen in allen Tonlagen, schließlich ein tierischer Aufschrei – gut so.

Und Männer? Ach so, Männer. Jaaaa … wie war das: die „Spritzen ab“. Das klingt ungefähr so wie: „Wir müssen mal den Klempner rufen, das Klo ist verstopft.“

Was soll der Mist? Frauen verlieren jede Kontrolle, wenn sie ihre Orgasmen haben, während Männer stets alles „im Griff“ haben? Oh, oh – der Natur entspricht das nicht, und das wissen Männer recht gut. Ist der „Punkt ohne Rückkehr“ einmal erreicht, schießt die Prostata die Samenflüssigkeit mit einem enormen Druck in Richtung Penis, und der Mann verliert dabei völlig die Kontrolle. Er ist dann eben nichts anderes als das, was die Natur für diesen Fall vorgesehen hat: ein männliches Exemplar der Gattung Mensch, der in diesem Moment partout eine Frau schwängern will – auch wenn ein Kondom dies verhindert.

Nur gezeigt wird der Kontrollverlust nie. Nicht im Puschenkino, nicht im richtigen Kino und zumeist nicht einmal im pornografischen Film.

Mal ehrlich, Freunde – das gibt ein falsches Bild vom Mann, oder was meint ihr?

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Erotik, Sex & Partnerschaft
veröffentlicht am: 27. Januar 2015 (RSS 2.0, trackback
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