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Wer passt nun zu wem? Was sagen Praktiker?

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Heute will ich euch sagen, was namhafte Praktiker darüber sagen, wer zu wem passt. Die Antwort wird euch überraschen.

Wenn man wirklich wissen will, wer zu wem passt, muss man danach gucken, welche Beziehungen nach einigen Jahren immer noch halten – und warum das so ist. Denn dass Beziehungen „nur“ halten, ist kein Beweis dafür, dass die Partner von vornherein „gepasst“ haben – sie könnten sich zum Beispiel auch „angepasst“ haben oder sie könnten zusammengeblieben sein, weil sie gemeinsame Kinder, eine gemeinsame Firma oder einfach gemeinsame Interessen hatten.

Genau dies ist aber noch nie durchgeführt wurden. Man weiß also nicht, warum Paare miteinander „glücklich“ werden, um diesen etwas abgeschmeckten Begriff zu verwenden. Zwar vermutet man, dass intakte Familienverhältnisse der Eltern und ein vergleichbarer sozialer Hintergrund sehr hilfreich sind, aber auch darüber gibt es nur Vermutungen. In früheren Jahren waren die Verhältnisse übrigens klarer: Da heiratete man zumeist innerhalb der „gesellschaftlichen Gruppe“, aus der man kam – das schien hilfreich zu sein – aber ob es immer zum lebenslangen Glück reichte, wusste man auch nicht genau.

Langer Rede kurzer Sinn: Niemand weiß wirklich, wer zueinanderpasst – nicht einmal die Psychologen. Ein Teil von ihnen schwört zwar auf sogenannte „psychometrisch“ ermittelte Persönlichkeitsmerkmale – aber wenn das große Wort „Psychometrie“ hinterfragt wird, etwa so: „Ja, und wer passt denn nun eigentlich zueinander?“, dann bekommen die Damen und Herren Fracksausen und stammeln etwas davon, dass „Gleich und Gleich“ wahrscheinlich am günstigsten wäre, wenn … und dann sagen sie uns, welche Varianten es geben könnte und wie man Ausnahmen definierten könnte und warum sie gerade an neuen, verbesserten Methoden arbeiten. Sie lassen uns dabei zurück mit dem unbestimmten Gefühl, dass sie es eben auch nicht wissen – und das bestätigen uns dann vor allem Paartherapeuten, die sagen: „Im Grunde wissen wir es nicht, wir können bestenfalls sagen, wann die Scheidungswahrscheinlichkeit besonders hoch ist“.

Was man aber sicher sagen kann: wer sich bemüht, dem anderen seine Persönlichkeitsrechte zu lassen und wer trotzdem ein schönes „Wirgefühl“ in der Beziehung aufbauen kann, der hat immer größere Aussichten auf Erfolg als jemand, der sich gegenüber dem anderen durchsetzen will.

Lest auch den ersten Teil von wer passt zu wem? und den zweiten Teil, bei dem wir fragen, wie Frauen dabei vorgehen: “Passen wir zueiander?”

Foto: Bearbeitung eines Fotos von EmerandSam

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Beziehung & Partnerschaft, Rund um die Liebe
veröffentlicht am: 6. März 2010 (RSS 2.0, trackback
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