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Mann, bei wem hast du die Liebe gelernt?

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Die Psychologen glauben, dass unsere erste bewusste sexuelle Begegnung mit einem anderen Menschen sehr viel Einfluss auf unser späteres Verhalten bei der Partnerwahl hat.

Da darf man doch einmal nachfragen: „Wo hast denn du die Liebe gelernt – und hat es dich beeinflusst?“

Ich will heute mal die Männer ansprechen. Viele von uns hatten ihre ersten Erlebnisse ja entweder mit einer entfernten Verwandten oder mit einer älteren, erfahrenen Frau oder mit einer Frau aus der Unterschicht – Letzteres gilt vor allem für gebildete Männer. Doch wollten wir wirklich so in die Liebe eingeführt werden?

Männer suchen ja oft Frauen, die schon etwas Erfahrung haben, wenn sie in die Liebe eingeführt werden wollen – was schon daran liegt, dass gleichaltrige Frauen überhaupt kein Interesse an ihnen haben. Das war eigentlich schon immer so – selbst die gute bürgerliche Gesellschaft der Vergangenheit erwartete vom jungen Mann mindestens soviel Erfahrung, dass er wusste, wie er seine Frau intensiv beschlafen konnte – es war Frauen aus gutem Grund ausgesprochen peinlich, eine männliche Jungfrau zu heiraten. Dann nämlich musste sie zugeben, dass sie eben doch „gewisse Erfahrungen“ hatte, die sie dem Bräutigam gegenüber damals nicht zugeben dufte. Egal, ob Jungfrau oder nicht – die Frau tat so, als sei die Hochzeitsnacht das erste Mal – und wenn es wirklich das erste Mal für sie war, dann hatte sie zumeist erst einmal genug davon – denn so, wie es zuging, hatten sich die meisten „echten“ Jungfrauen die Liebe nicht vorgestellt.

Tante, Witwe oder Hure – von wem lerntest du die Liebe?

Also wurde der Jüngling zu entfernten Tanten, Cousinen oder auch jugendlichen Witwen geschickt, um dort heimlich die Liebe zu lernen, wenn er nicht vorzog, sie im Bordell zu erfahren oder bei anderen Frauen, die es “nicht so genau nahmen“, wie man damals sagte.

Mancher lernte die Liebe bei der falschen Frau: Mal zu süß und mal zu herb. Wer bereits in der Jugend Oralverkehr hatte, der giert immer wieder danach – und wer die Lust des Schmerzes und der Wonne von einer Person erfuhr, der will beides in Kombination immer wieder.

Heute? Oh ja, heute lernen alle von allen etwas – aber den eigentlichen Genuss, wo lernen wir eigentlich den? Und die Kunst, den Genuss auch zu schenken, wo lernen wir eigentlich die?

Die Grafik wurde als anonym veröffentlicht und heißt “Die Knabenriege”

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Psychologie, Rund um die Liebe, Sex & Partnerschaft
veröffentlicht am: 27. Februar 2009 (RSS 2.0, trackback
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