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Die nackte Wahrheit über das Ausziehen

Der weibliche Körper ist schön, wenn wir ihn begehren. Ob das Taille-Hüftverhältnis nun ideal ist oder nicht, ob die Aureolen groß oder klein sind, die Nippel keck herausstehen oder erst erweckt werden müssen – das ist uns gleich, wenn wir bereits von Liebelust berauscht sind. Frauen glauben oftmals, dies sei uns nicht gleichgültig, weil sie in ihren Käseblättchen gelesen haben, dass es uns auf jede Hautunreinheit ankommt, wir jedes nicht rasierte Schamhaar entdecken und überhaupt – weil ihr Körper eine Ware zu sein hat. Denn wenn er keine Ware wäre, würden sich keine Produkte verkaufen lassen, um ihn aufzuhübschen. Klar – wir Männer sehen gerne makellose Frauenkörper, besonders, wenn in ihnen auch noch ein wenig Geist oder Charme wohnt. Aber wenn alle unsere Sinne auf Wollust gestellt sind, dann interessiert das rasierte oder gelockte Schamhaar nicht die Bohne.

Erstaunlich, wie viele Frauen jeden Alters sich fürchten, völlig nackt vor uns Männern zu stehen. Und zwar nicht, weil sie sich ihrer Nacktheit schämen, sondern weil wir nackt an ihnen erkennen könnten, dass sie nicht perfekt sind. Dabei erwarten wir gar nicht, dass sie ihre Körper ins Scheinwerferlicht tauchen – sondern wir hoffen, dass uns ihre Haut verrät: „Ich habe wahnsinnig Lust auf dich.“

Was immer Männer von Frauen sexuell wollen – sie „kaufen“ keine Schönheit, sondern zarte Hände, weiche Lippen, zugängliche Münder, sinnlich dargebotene Brüste und feuchte Vaginen. Der nackte Körper ist nur noch ein Symbol: „Da ist nichts mehr zwischen uns, ich liefere mich dir aus, mit Haut und Haar.“

So betrachtet sind all die Befürchtungen, nackt nicht schön genug zu sein, völlig sinnlos. Was wirklich interessiert, ist die Verführung, die Art der Hingabe, die erspürte Lust.

Das ist die nackte Wahrheit.

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Erotik, Psychologie, Sex & Partnerschaft
veröffentlicht am: 16. August 2013 (RSS 2.0, trackback
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