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Vom Porno lernen heißt verlieren lernen

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Die alten Zeiten, in denen Frauen in langen Kleidern promenierten und die lüsternen Jungs glücklich waren, wenn sie einmal einen nackten Fußknöchel sehen duften, sind vorbei, was uns wirklich alle erfreut – denn wer will schon ständig mit dem Ohr auf dem Bürgersteig liegen und glupschen, ob sich ein Fußknöchelchen nähert?

Indessen – so gut sind die Zeiten für heutige Mägdelein und Knäblein auch nicht – sie orientieren sich nämlich häufig an einem Genre, das sie besser vermeiden sollten: Pornos.

Dabei geht es gar nicht um die angeblichen oder tatsächlichen schädlichen Einflüsse auf die kindliche Seele – die mögen die Nachfolger von Herrn Freud und Genossen beurteilen. Es geht vielmehr darum, dass die jungen und sogar die nicht mehr so jungen Menschen sich vollstopfen mit falschen Vorstellungen – und dass dadurch auch eine neue Abwertung der Frauen stattfindet, die so eigentlich gar nicht sein müsste. Um den Feministinnen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nicht die Pornografie ist schlecht, ebenso wenig wie die Presse schlecht ist, sondern es sind die Qualitäten, die zum Erbrechen schlecht sind.

Gerade die miesen Erzeugnisse aber sind es, die so gut wie frei zugänglich sind. Wenn die Frau immer erst die Haare aus dem Gesicht streichen muss, um dann auf die Knie zu gehen und die Hose aufzuknöpfen, um schließlich von kraftvoller Männerhand genötigt zu werden, die gesamte Länge seines Penis zum Anschlag aufzunehmen, dann ist dies eine frauenverachtende, widerliche und über alle Maßen abstoßende sexuelle Gewalthandlung.

Es scheint, als ob nicht nur Männer, sondern auch Frauen meinen, sie müssten sich an der Pornografie orientieren – und sie sind, mit Verlaub, ganz schön blöd, denn was Männer anlockt, ist nicht die supergestylte Frau mit allüberall rasierter und chirurgisch angepasster Außenhaut, sondern eher die etwas verruchte, verlockende Verführerin, die durchaus nach Haut riechen darf und auch mal Achselhaare haben kann – das alles spielt keine so große Rolle, wie die Frauen manchmal denken.

Die meisten Frauen gegen 30 moder 35 Jahre wissen, womit sie Männer wirklich verführen, halten und glücklich machen können: Sex gehört dazu, ist aber nicht alles – und der nackte Körper als gestalterisches Lockmittel wird immer weniger wichtig. Es ist kein Wunder, dass gerade junge Männer nach „etwa“ älteren Frauen lechzen, die keinesfalls perfekt sind – denen sie aber zutrauen, dass sie es ihnen „schön machen“ können. Seht mal, und da liegt der Punkt: Es einem Mann “schön zu machen“ ist etwas, das man aus Pornos nicht lernen kann – und so sehen sich eigentlich nur die Verliererinnen im Leben aus Pornos ab, was sie alles an sich „verbessern“ müssen.

Foto © CC 2009 by gabu-chan

Dies eignet sich schon besser als Verführungskunst:

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von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Sex & Partnerschaft
veröffentlicht am: 6. Februar 2009 (RSS 2.0, trackback
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