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Dita von Teese – der Medienstar in einem neuen Buch - Vintage Dita

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Bei Dita von Teese ist es ähnlich wie bei Tila Tequila: Die einen bewundern ihren Erfolg, halten sie für eine begnadete Entertainerin und für eine Ausnahmeschönheit, während die anderen glauben, dass der Erfolg lediglich auf Medienpräsenz und geschicktes Marketing beruht und die Schönheit mindestens fragwürdig ist.

Doch während die 27–jährige Tila Tequila (bürgerlich Thien Nguyen) eine echtes Kunstprodukt des Internets ist, ist die 36–jährige Dita von Teese (bürgerlich Heather Sweet) ein Kunstprodukt der konservativen Medien. Immerhin kann sie tanzen, sich ausziehen und gekonnt posieren.

Außer vom Presserummel, der um sie gemacht wird, profitiert sie von ihrer Popularität, die sie in Fetisch-Magazinen wie Marquis und Bizarre, und erschien mehrere Male im Playboy, in dem sie auch ihren heutigen Namen „von Teese“ bekam – offenbar eine Verballhornung von „Dita to Tease“, obwohl sie selbst behauptete, den Namen aus einem telefonbuch zu haben, und er habe “von Treese” geheißen.

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Ihre größten Erfolge erzielte sie mit Ihrer Nummer „ein Bad im Champagnerglas“, das namhaft zu ihrem Ruhm innerhalb der „New Burlesque“ beitrug. Erfunden hat sie dies allerdings nicht: Champagnerplakate mit dem Anklang des Badens oder Explodierens des Champagners und dem Erscheinen einer spärlich bekleideten Frau erschienen schon in der Werbung, als der Champagner noch den “Ruf des Verruchten” hatte.

Etwas wird selten erwähnt: die Imitation von Betty Page. Die aus fast allen Bildern von der Teese erkennbar wird.

Betty Page war in den 1950er Jahren eine ähnliche Ikone des Fetischismus, der Flagellanten und der Freunde eleganter Fesselungen wie es Frau Teese heute ist – nur dass derartige Fotos damals noch aus der „Schmuddelecke“ kamen.

Jetzt erschien sie im deutschen Playboy wieder - wohl anlässlich des Erscheinens eines neuen Buches, durchgängig fotografiert von Marquis-Herausgeber und Fetischfotografen Peter W. Czernich, der sich dazu so ausdrückte: „Als Fetischist mache ich Fetischfotos“, womit wohl mal wieder alles gesagt sein dürfte – außer dass ich nun noch das Buch erwähnen muss: Vintage Dita“, erschienen im Verlag Skylight.

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Via: Max, Nerve und Playboy.

von Gebhard Roese (alle Beiträge ansehen)
Kategorie(n): Kurioses & Fun, Erotik
veröffentlicht am: 19. November 2008 (RSS 2.0, trackback
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